"BOOTSFISCHEN"
Auf dem Rhein vom Boot aus!


Vom 25.- 26.08.2007 war es endlich soweit. Das erste mal mit Boot auf dem Rhein im Rhein/Maingebiet.

Lasse, unser Teammitglied, hatte sich ein Buster mit 60 PS Außenborder gekauft.

Ein perfektes Boot zum Fischen auf dem Rhein. Man kann schnell die Stelle wechseln und genügend
Platz für Tackle und Ruten gibt´s auch.















Als erstes testeten wir eine Strecke, die „Regattastrecke“, kurz vor Ingelheim auf der Rheinlandpfalzseite. Hier versuchten wir beim Driftfischen mit Wurmbündel an der Pose einen Waller zu überlisten, da Lasse
eine Woche zuvor zwei dicke Bartelträger verloren hatte.

Doch die Welse wollten nicht und wir entschieden uns mit Kunstköder weiterzumachen.








Am Auslauf bei Mainz erwischten wir gleich beim 1. Wurf einen schönen Rapfen.
Das war´s aber auch.

Sie waren weg.


                
            

             
             



Nach etlichen weiteren Stops und Testwürfen erblickte ich einen kleinen unscheinbaren inaktiven
Einlauf mit zwei schrägen Betonmauern, die ins Wasser führten. Der erste Wurf landete gleich
zwischen den Steinen, so dass wir erst mal ans Ufer mussten um den Wobbler zu befreien.

Noch bei der Wegdrift warf ich erneut stromauf parallel zum Ufer und schon nach ein paar Kurbelumdrehungen nahm ein fetter Barsch von 42 cm den Gigawobbler.


Ein weiterer 35´er folgte und weiter ging die Stellensuche.










            

           



An der Ausfahrt des Nackenheimer Werth fanden wir dann ein paar Löcher und wir versuchten es
mit Gummi. Lasse hatte noch seine Wallerrute montiert und versuchte es wieder mit Wurmbündel.

Beim Einsetzen der Montage staunten wir nicht schlecht als ein ca. 80 cm langer Rheinwaller
nicht den Köder sondern die Wallerpose fressen wollte.

Erfahrung aus diesem Erlebnis – hier sind welche!















Einen Barsch von 30 cm konnten wir dann noch auf Illex-Gummi erwischen.

 

Der nächste Stop war die Nachengasse, also die Durchfahrt zwischen den Rheininseln „Sändcheninsel“
und „Kisselwörth“ zur Nackenheimer Werth.

Beim Schleppen in dieser engen Durchfahrt vergriff sich ein ca. 4 Pf schwere Döbel am Wobbler.
Ein Superfisch, der einen harten Kampf am leichten Gerät lieferte.

Am Ende der Durchfahrt war es diesmal ein halbstarker Zander! Auch dieser Fisch biss auf
den Gigawobbler.








Nach ein paar Versuchen auf der hessischen Seite fing es bereits an zu dämmern und wir beschlossen einen Ankerplatz für die Nacht zu finden, an dem wir gleichzeitig auch Waller- und Aalruten einsetzen konnten.

Wir fanden ein Plätzchen in dem sogenannten „Acker“, einem breiten, von einer Buhne abgetrennten Seitenarm, fast ohne Strömung.


Nachdem wir uns im Boot für die Nacht eingerichtet hatten, wurden auch die Ruten an den Start
gebracht. Schon nach kurzer Zeit wanderten 3 Aale (82 cm, 74 cm, 46 cm) in den Eimer.

Bis Mitternacht vergriffen sich dann noch zwei Minibarsche und ein 30 cm langer Wels an
den Würmern. Auch hier stellten sich die großen Waller stur und zeigten kein Interesse an unseren
Ködern.








Die Nacht war frisch aber nicht unangenehm, so dass wir morgens, gestärkt durch frischgebrühten
Kaffee, unsere Erkundungstour fortsetzen konnten.

Leider biss auf der Hessenseite gar nichts und wie fuhren ins Lerchenloch, einem Naturhafen für Sportbootfahrer, um uns mit unseren Familien zum Baden und Grillen zu treffen.


Am frühen Nachmittag mussten wir dann aufbrechen, um wenigsten noch 1-2 Stunden zu fischen,
bevor wir aufgrund eines wichtigen Termins wieder zu hause sein mussten.


Ein paar Aussteiger und ein kleiner Döbel von 20 cm kamen dabei raus. Die letzte Stelle war wieder
der Spot an dem der kleine Waller Lasse´s Pose attackiert hatte.

Beim ersten Wurf mit einem uralten, ausgekochten, orange-gelben 15 cm langen Gufi, montiert am
Chanelle Zwillingshaken mit rotem, beweglichen 30 gr Kopf kam nicht weit vom Boot entfernt ein Hammerbiss. Sofort wusste ich am Drillverhalten des Fisches, dass es ein Waller war.

5 min Später konnte Lasse per Wallergriff den ca. 100 – 120 cm großen Urian landen.






             

           



Jetzt hatten wir doch noch einen tollen Abschluss des Wochenendes!




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