"EIN SCHATZ IN MAROKKO"
Lac Bin el Quidane - Teil 1
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Marokko, Karpfenangeln? Vielen von uns ist das Land wohl eher durch den Bogart-Klassiker,
als Badereiseziel mit der Liebsten oder aus dem „Tabak“-Warenbereich ein Begriff. Aber dann die ersten Berichte aus dem Atlas-Gebirge, wunderschön beschuppte Spiegler und sogar organisatorische Strukturen. Das Fernweh war geweckt, in uns reifte der Plan, erst mit einer größeren Gruppe, dann aber aufgrund von Terminproblemen doch getrennt. Für uns sollte es in der letzten Septemberwoche starten, die Infos bezogen wir über Michael Flosdorf, Recherche im Internet sowie durch einige befreundete Angler. |
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Morgens 6:50h Start in Hannover, via Paris und Casablanca. Die Bundespolizei hat auch noch mal ins Gepäck geschaut, immer gut, wenn jemand die Vollständigkeit kontrolliert und guckt ob die Flavour-Fläschchen auch anständig verschlossen sind. |
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In Casablanca werden wir bereits erwartet, der eigentliche Transfer zum See erfolgt mit einer abenteuerlichen Fahrt über die Autobahn, landschaftlich reizvoll wurde es allerdings erst ab den Ausläufern des Atlas-Gebirges und der Wahnsinns-Serpentinen-Fahrt. |
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Dann endlich der erste Blick auf den riesigen See, ich finde es immer wieder faszinierend, wenn der letzte Hügel hinter dir liegt und du ihn live siehst. Ca. 2800 ha bläuliches Wasser, umgeben von rotem Sand und einem tollen Bergpanorama. Andreas, Claus und ich waren am Ziel, und viel besser – wir konnten auch gleich starten. |
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Vorbereitete Zelte in angemessener Entfernung zum Basiscamp, etwa 30 grad Lufttemperatur, Tackle in die Boote verfrachtet und bei genügend Restlicht die ersten Montagen gewässert. |
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Genauso faszinierend wie der erste Blick auf einen neuen See ist auch der erste Abend am Wasser, die Sonne verschwand in unserem Rücken und es kehrte eine fast unheimliche Ruhe ein, nur unterbrochen durch unsere andächtig geäußerten Erwartungen für die nächsten 6 Tage und Nächte. |
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Samstag früh, Cappucino-Zeit und 3 Augenpaare auf den See gerichtet. |
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Hm, sehr wenig Aktionen an der Oberfläche, doch die Stille wird durch die Bissanzeiger von Andreas unterbrochen. Ungläubigkeit wird durch eine Adrenalin-Sonderausschüttung beendet, die gebogene Rute beseitigt letzte Zweifel und nach einer behäbigen aber kraftvollen Gegenwehr liegt der erste afrikanische Schatz im Kescher. |
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Weltenbummler Andreas, der auch schon Karpfen in Australien und Amerika überlistet hat, hat den nächsten Kontinent geknackt. |
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Der Grund unserer Reise, ein wunderschön beschuppter Spiegler von 14 kg, liegt in seinen
Händen und ein Trio „kleiner“ Jungen strahlt um die Wette. |
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Nachmittags folgt noch ein kleiner Schuppi. |
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Auch die Fauna und Flora hat einiges zu bieten und man ist vor Überaschungen nicht sicher. Die Wüstenspringmaus im Zelt.... |
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...die Kröten unter der Abhakmatte.... |
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.....Besuch vonZiegen- oder Schafherden und anderem netten oder nicht so nettem Getier. Aber davon mehr im 2. Teil der Story! |
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Entspannt schauen wir dem spektakulären Sonnenuntergang zu und warten ab was kommt! Aber bis zum nächsten Morgen ging nichts mehr. |
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