"SCHWEDISCHE SCHÖNHEITEN"
Unterwegs am Lake Runn im Premium Fishing Resort!


Als ich das erste Mal vor 3 Jahren am Ufer des Lake Runn stand, war mir eines klar: Hier muss ich unbedingt noch mal hin, hier möchte ich fischen! Das klare Wasser in Trinkwasserqualität, die vielen
Inseln und die gewaltige Wasserfläche von 68 km² zogen mich sofort in ihren Bann.


         

Der See hat „nur“ eine Tiefe von max. 32 Metern und entwässert über den Fluss Lillälven in den
Dalälven. Dann noch die kleinen, angrenzenden Seen wie der Vikasjön, Liljan oder Hosjön!
Kurz: Ein Paradies für Raubfischangler. Nebenbei verfügt der Runn sogar über eine kleine Schärenlandschaft, sicherlich einzigartig im Süßwasser.

 

Der Runn ist ganz nebenbei der zweitgrößte See der Provinz Dalarna, er liegt nur 4 km vom
südlichen Stadtrand der Ortschaft Falun entfernt.

 

Also ab in den Ryanair Flieger! Die Flugzeit vom Flughafen Hahn beträgt lediglich 2 Stunden bis
Stockholm. Das Navi zeigt gute 230 Km, kein Problem. Nach ca. 3 Stunden sind wir da, wir wollen
ja reisen und nicht rasen und nebenbei auch noch die herrliche Landschaft genießen. Aber immer
schön an die Flitzer-Blitzer denken und Geld sparen…


             


         

Hier stehe ich nun zusammen mit Ralf Andree, schaue über die Wasserfläche und ziehe mir die
Mütze etwas tiefer ins Gesicht! 8 Grad und es sollte noch schlimmer kommen. Da wir bei uns in
Deutschland bereits Temperaturen bis fast 30° C im Mai hatten, ein richtiger Kälteschock!

         

 

Der Wetterbericht zeigt das unsere Vorahnungen nicht zu pessimistisch waren: Es wird kälter!
Schnee, Regen, Ostwind und Temperaturen um den Gefrierpunkt lassen böses ahnen…

 
         

         

         

Was soll´s ändern können wir das Wetter sowieso nicht! Am nächsten Morgen soll es mit dem Guide
Mathias Holgerson auf Hecht gehen. Wir sind gespannt, denn wir haben keine eigenen Ruten mit,
lediglich einige Rollen und die „wichtigsten“ Köder sind im Gepäck, man kann ja nie wissen!

 
         

         

         

Ein Pfeil ist am anderen Ufer zu sehen, ein Pfeil der mit einer enormen Geschwindigkeit auf uns zu kommt…Mathias! 100 PS befeuern sein professionelles Guidingboot auf über 75 km/h und das Silver
liegt wie ein Brett auf dem Wasser. Wow, dass ist schon mal ein kleiner Anfang. Alles an Bord,
Rutenhalter ohne Ende, GPS, Plotter, Echo mit allen Finessen und wie wir später merken sollten:
Mathias versteht sich auch darin die Technik erfolgreich einzusetzen.

 
         

Stolz klappe ich meine Köderbox auf, zeige meine fängigsten Hecht, Zander und Barschköder,

liebevoll habe ich diese in 5 Plastikboxen verstaut und fühle mich damit ganz gut gewappnet.

Tja, dann öffnet Mathias fast schon schüchtern eine Klappe im Boot und ich halte meine sofort…!

 
         

                                   

                                   

         

Unglaublich. Köder, soweit das Auge reicht! Alles, vom Jerkbait über den Gummifisch, vom Spinner
bis zum Streamer! Alles ist da, in jeder Farbe und in jeder Größe und …ok, ich höre damit auf, guckt
selbst auf die Fotos!

 
         

         

         

Also rauf auf den See und erstmal in die flachen Buchten, bisschen Jerken und Spinnfischen, kein Geschenk bei Regen und Schnee sowie heftigem Wind. Bringt auch nicht viel, bei Spinnfischen mit
Zalt-Wobblern und diversen anderen Modellen bekommen wir keinen Biss.

 

In einer flachen Bucht verlieren wir mehrere gute Fische auf Jerkbait, ok, die Fische sind da aber
wir müssen uns noch mehr Mühe geben!

 
         

Schleppen ist angesagt, die Fische finden! Und die Farben müssen wir kennen…Also los!

Side-Planer werden ausgebracht, auf jeder Seite 2, immer die äußeren Ruten zuerst auslegen, dann
folgen die beiden inneren Ruten. Schon interessant wie die Planer in dem Zug des Bootes neben
dem Boot tanzen, ich kenne diese Form des Schleppens noch nicht und schaue genau zu.

 
         

         

Wir fahren immer S-Kurven, dadurch bleiben immer 2 Planer auf einer Seite fast stehen, die Köder
auf der einen Seite stoppen und je nach Modell sinken, steigen oder schweben diese verführerisch.

Nimmt das Boot wieder einen anderen Fahrtwinkel ein so beginnen die Wobbler aus der Schwebe
ihren Tanz und dann knallt es oft! Diese Art der Präsentation ist enorm wichtig! Auch wenn kein
Planer Bord oder ein „Hund“ zur Verfügung steht, sollte der Schleppangler immer versuchen unregelmäßige Linien zu fahren und so den Ködern einen Stop & Go Rhythmus einhauchen.

 

         
 
         

         

So kommen wir auch schnell an unseren Fisch, herrliche Farben und prächtige Fische die auch
nach der Laichzeit noch gut genährt aussehen. Einige Fische, speziell kleinere Milchner, weisen
noch Schrammen und teilweise auch Bissspuren auf, völlig normal für den Mai in Schweden.

 

         
 
         

         

So fischen wir uns die ersten Tage durch und gehen neben dem „Raketenboot“ unseres Guides
auch in die Leihboote. Nagelneu, 440 cm lang, 15 PS Motoren und in Kürze auch mit Echolot und Rutenhaltern, Anker und vielen Staufächern ausgestattet.

Stop! Sind wir hier echt in Schweden?
Rutenhalten und Anker, 15 PS und Echolot als Standart?

Super, so soll es sein!

 

         
 
         

         

Wir fischen die Leihruten und Rollen, nutzen die schier unerschöpfliche Ködervielfalt des Guide-
und Servicebootes und fühlen uns trotz des Wetters gut.

Da geht noch was, da schwebt was in der Luft, wir können dies förmlich spüren…

 

         
 
         

         

         

Am 3 Tag – wir haben Tag 2 nach nur knapp 3 Stunden Regen und Sturm einfach links liegen lassen,

führt uns der Guide an einen kleineren, absolut windgeschützen Seeteil den wir bequem mit dem
Boot erreichen können. Ein echter Vorteil, denn die kleinen Anliegerseen sind über kleine Kanäle
zu erreichen und kein Boot muss hierfür geslippt werden.

Hier fangen wir Fisch auf Fisch und lassen es uns gut gehen. Wir werfen mit kleinen Ködern und
fangen Hechte, Barsche, und Hechte, Hechte und – na klar, Hechte
!

 

         


         

 
         

         

Der Wind legt sich etwas und wir fahren am späten Nachmittag zurück auf die unendlichen Weiten
des magischen Lake Runn. An einer Kante fischen wir in 6 Meter mit kleinen Wobblern weiter und
fangen wieder schöne Barsche und Hechte, ein schöner Tag!

 

         

         

         

Schluss jetzt!

Genug Fische gefangen…? Also noch einmal die Stelle wechseln, nur noch riesige Wobbler rauf
und die Kanten abschleppen ist nun angesagt. „Big Bananas“ auf dem Echolot, also große Hechte
rund um gewaltige Köderfischschwärme- faszinierend!


         
 
         

Ich stehe hinten im Boot als der Planer plötzlich scharf nach rechts zieht und die Bremse der Stella
fein Schnur abgibt.

Anbieb, Rute rund, Drauf!


Die Schläge eines großen Hechtes sind anders. Ruhiger, kraftvoller und irgendwie ärgerlicher. Der
Druck des Planers bringt den Fisch schnell nach oben, eine sehr gefährliche Situation denn nun
kann der Fisch springen, den Kopf schütteln und den Köder leicht wieder loswerden…

 
         

        

Ich bin kein Freund von offenen Bremsen und endlosen Drillszenen, der Fisch muss raus und dies
mit sanfter Gewalt. 2 Minuten später taucht er neben dem Boot auf und beim ersten Versuch bringt
Mathias den Fisch an Bord. Diese Stimmung ist so dermaßen befreiend, nicht nur für mich, auch
dem Guide fällt ein Stein vom Herzen.

 
         

Über 10 Kg, darin sind wir uns einig. Die Waage zeigt 11,20 Kg!

Danke!

Unser Fisch. Unser Boot. Vermessen hier selbst der Star zu sein, jeder hätte diesen Fisch fangen
können und ich hatte einfach Glück dran zu sein. Ja, danke! Grinsend fallen wir uns in die Arme, Handshakes ohne Ende und eine Leichtigkeit wie nach einer bestandenen Prüfung.

 
         

         

         

Ab nach Hause, wir gehen jetzt ein Bier trinken und lassen das Wasser in Ruhe. Genug ist genug
und an diesem Tag haben wir keine Wünsche mehr.

 
Wir gehen lecker Essen (Falun hat viele echt gute Restaurants) und genießen den Erfolg. Noch haben
wir ja Zeit und das Wetter soll sich bessern, irgendwie kann ich dies Nachts um 23:50 nicht glauben
als der Schnee in riesigen Flocken an das Fenster klopft…


         

         
 

Am nächsten Tag finden wir uns bei strahlendem Sonnenschein im südlichen Teil des Runn wieder,
wir fischen in nur 1,5 Meter tiefem Wasser mit Jerkbaits. Nach wenigen Würfen kann ich einen
prächtigen Hecht haken, der Drill ist für mich der härteste der letzten Tage. Ich versuche doch
tatsächlich den Fisch unter dem Boot etwas in Schach zu halten. Ralf kann so evtuell noch einige
schöne Videoaufnahmen für euch machen...

NEEEIIIINN!!! Weg ist er…

 

Ich hatte den Fisch vor Augen, er war fast schon greifbar und nun…?

So ist das Leben, das ist Angeln…Was denkt ihr, wie viele Sprüche habe ich für den Verlust des
Fisches kassieren müssen?

Nun ja, so ist es halt. Wer austeilt, muss auch einstecken können
!

 
         

         

         

         

Also mal `ne Pause einlegen!

Wir fahren auf eine der einsamen Inseln und grillen ganz schwedenlike Würstchen über offenem
Feuer für Hot-Dogs. Das sollte keiner auslassen, mal eine Pause machen, die Natur und die
Landschaft genießen und alles aufsaugen. Wenn es ums Fischen geht ist Einsatz gefragt. Hier kann
ruhig mal genossen werden und keine Angst, die Fische laufen ja nicht weg…

 
         

         

So sollte es weitergehen, Fische fangen wir viele. Nicht immer die großen aber sehr schöne und auf
viele unterschiedliche Techniken. Auch der Köderfisch ist gut, dies ist aber eine andere Geschichte.

 
         

         

Ergo? Das Premium Fishing Resort Runn ist eine absolute Service-Oase. Alles ist da, die Guides sind
der Hammer und die Freundlichkeit die uns begegnete, ist schon außergewöhnlich. Ich plane gerade
meinen nächsten Trip. Wenn Ihr diesen Bericht lest, bin ich bereits wieder vor Ort, fahre mit dem
Kanu, schwinge mich auf die Mountain Bikes und radle durch den Wald, gehe Wandern oder
genieße die Ruhe.

 

Oder ich versuche mein Glück an einer anderen, noch unbefischten Stelle an diesem wirklich
einmaligen Gewässer, nur 2 Flugstunden von zu Hause entfernt auf die vielen Zander…?

 

Ach ja, ab sofort natürlich exklusiv bei Andree`s Angelreisen im Programm! Mit 6 Häusern, mit
Booten bis zu 40 PS und über 5 Meter Länge! Einem einzigartigen Guiding-Programm welches
wirklich jeden Cent wert ist. Wer hier mal alles andere vergessen möchte: Einfach Andrees anrufen
und buchen. Nur eine Tasche mit Kleidung packen (Floating-Anzüge sind vor Ort!!!) und nach
Stockholm fliegen.

 

Abholen lassen, in das Guiding Boot setzen und Fische fangen, nichts als Fische fangen und das
Leben genießen!

 

So soll es sein.

 

Ich muss weg, mein Flieger wartet!

 


Rute hoch

 

Euer

 

Frank Knossalla

P.S. ...und was Euch und mich dort noch alles erwarten kann, zeigen Euch nachfolgende Bilder
aus der Privatschatulle unseres Guides:

         


         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

         

        

        






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