Hoppla!
Schon wieder ein Run und alle in der Rinne!
Beim Frühstück hatten uns die Gesellen in Ruhe gelassen, aber jetzt wurden Sie wieder aktiv.


Da hinter den Sandbänken gleich eine sehr harte Kante kommt, die auch noch teilweise mit
Muscheln
besetzt ist, drillten wir auf dem Spot immer vom Boot aus um keine Abrisse zu bekommen.


Scheint kein so ganz Kleiner zu sein. Der Drill dauerte nun schon 5 Minuten.


Schwupp im Kescher und zurück!


Da isser, der fette Spiegelkarpfen. Auch ein gut genährter Fisch Mitte Zwanzig.


Er war der Größte der Session!
Ach übrigens, ich glaub Ihr habt das mit den Hotspots wohl verwechselt!
Bei mr ging gar nix!




Beim Karpfenangeln hat man jede Menge Zeit seinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Man kommt
dann auf die verrücktesten Erfindungen. Hier der "Pastenwurstboilie"!

Das war der Bringer: Mit Paste ummantelter Boilie!

Ach ja, irgendjemand sagte: "Hol mal bitte die Rute da ein! Muss neu beködert werden."
Gesagt getan und ich drehte erstmal einen schönen Brassen raus. Der hing wohl schon seid ein
paar
Stunden dran, war ausgedrillt und leistete keinen Wiederstand. Aber Fisch ist Fisch!


Glaubt´s oder glaubt´s nicht! Der Abschlusskarpfen war meiner! Tief am Grund tobte er und ich
ahnte es schon. Wer so stark kämpft kann nur ein.....



...rüchtüch....ein schlanker Schuppi sein!

Irgendwie mögen mich diese Fische und ich muss ehrlich gestehen, ich finde sie ja auch schön.


Nach einigen Liebesbeweisen durfte "Schlanki" dann auch wieder schwimmen.

Um 12.30 packte ich ein. Dirk und Marvin wollten noch eine weitere Nacht bleiben aber den Platz
wechseln. Meine Session
dauerte somit 21 Stunden und ich muß sagen, nicht schlecht.
Der See hat echt potenzial.
Und hätte ich an einem Hot Spot gefischt, wären noch ein paar Carps dazu gekommen. ;-)
Aber zusammen hatten wir ja ein gutes Ergebnis. Man siehts, denn schließlich hab ich meine
nackte Kniehaut nicht geschont um gute Fotos zu bekommen.
Nur mit Neugier lernt man dazu und erlebt viel!
In diesem Sinne
Euer Frank Kornblum
Nachtrag:
Dirk und Marvin
haben in der 2. Nacht nur noch einen Fisch überlisten können:
Diesen 42 Pfund Graser!
Warum hat er nicht am Tag zuvor meine Bananenmurmeln gefunden? Schade!