FOF in Cairo!
(non-fishing adventure!)


Zurück im Hotel noch ein Abendessen rein gepfiffen und nach kurzer Nacht ging’s um sechs Uhr
weiter an den Flughafen. Hier stellte es sich heraus, dass der Mensch, dem wir unsere E-Tickets zur
Klärung des Übergepäcks gegeben hatten, diese scheinbar verschlampt hatte, oder der Hund hatte
sie gefressen.....wer weiß. Glücklicherweise zog ich aus meinem Koffer ein paar Kopien.

Sicher ist sicher!

So flogen wir in der Morgensonne über die Sahara nach Kairo. Hier hatten wir in kluger Voraussicht
einen halben Tag Sightseeing gebucht, da der Flieger erst um halb fünf nach Frankfurt ging.

         

Also ab ins Kleinbüschen und quer durch die 20 Millionen Metropole Kairo unseren Fremdenführer
abholen.

         

Der Verkehr (nominell haben die die selben Regeln wie wir) war echt ein Abenteuer für sich.

         

Aus vier Spuren werden immer 5-6!  Es wird so schnell wie möglich gefahren und überholt, wo
gerade Platz zu sein scheint.

         

Zwischendurch immer wieder irgendwelche Selbstmörder, die versuchen dieses Chaos zu Fuß zu
überqueren.

         

Dann schoss unser Fahrer noch voll Stoff rechts an den Bullen vorbei, laut hupend, weil die nicht
sofort Platz machten!

         

Wir konnten nicht mehr!

         

Unser Führer entpuppte sich als dann Führerin. Eine echt nette und hübsche junge Frau.
Irgendwann kamen die Pyramiden in Sicht, unglaubliche Bauwerke, einfach riesig.

         

         

Unter fachkundiger Führung wurden diese dann von innen wie außen näher besichtigt.

         

         

         

Wobei die Innenbesichtigung schon hart ist. 40°, 99,9% Luftfeuchtigkeit und ca. 1m hohe Gänge
im 45° Winkel.

         

         

         

Echt anstrengend!

         

         

         

“FOF was here“ wollten wir eigentlich an die Cheops-Pyramide sprayen, haben uns aber
nicht getraut!

         

         

                 

Was soll’s, Fotos reichen auch!

         

         

Die Sphinx nebst Mumifizierungstempel durften im Programm natürlich nicht fehlen.

         

         

         

Hier war natürlich Tourismus pur und jeder wollte einem natürlich nur das Beste verkaufen.

         

         

         

Kitsch soweit das Auge reichte.

         

         

         

Aber nicht mit uns!

         

Noch ein Blick zurück und Auf nimmer Wiedersehen ihr Pharaonengräber!

         

Auf dem Rückweg noch kurze Stopps an der Falaffelbude und dem Basar und dann zum Airport.
Hier gab’s erstmal einige Verwirrung, da wir vergeblich auf unseren Transferhelfer von American
Express warteten. Nach einigen Telefonaten fanden wir raus, dass wir selbst einchecken mussten.
Den „Helpern“ war der Zugang zum Check-In seit kurzem nicht mehr gestattet. Hätten die uns auch
eher sagen können.

Hier gab es dann den ärgerlichsten Teil des Urlaubs. Michi musste an der Zollkontrolle seinen Koffer
öffnen und der Beamte riss alles auseinander und packte alle seine Rollen gründlich aus und
schlampig wieder ein, was der von seinem Kumpel Marco geliehenen Stella einige Schrammen auf
dem Rückflug einbrachte. Dann stieß er bei seiner  rkundungstour durch sein Gepäck auf sein kleines
Taschenmesser, welches ihm augenscheinlich sehr gefiel.

Mit den Worten "That’s not allowed" ließ er es hinter sich in einem Blumenkasten verschwinden.
Das Gleiche geschah mit ´ner Packung AAA Batterien. Michi war kurz davor ihm ins Gesicht zu
springen, entschied sich jedoch dagegen, für ein 3,99 € Messer in einem arabischen Land, eine
Stunde vor Abflug einen Aufstand zu machen. Ein bisschen Schwund ist wohl immer dabei. Auch
sein Versuch diverse Fantasorten im Handgepäck durch den Zoll zu schmuggeln fiel leider an der
letzten Kontrolle auf.

 Nach einem unspektakulären Flug in der viel zu kalt klimatisierten LH Maschine erreichten wir gegen
20 Uhr Frankfurt am Main, wo unsere Frauen schon sehnsüchtig warteten. Nun trennten sich unsere
Wege und eine abenteuerlicher Kurztrip ging zu Ende. Insgesamt hat aber alles sehr gut geklappt.

Das letzte Wort gebührt Michi, dem ich danke das er den Text des Berichtes schon vorformuliert hatte
und das wir so wunderbar auf engstem Raum miteinander auskamen!

Michi: Ich danke Frank dafür, dass er jederzeit seine Erfahrungen mit mir teilte und seine Geduld,
wenn’s mal nicht so lief. Bleibt noch zu sagten, dass mich dieser See in der nubischen Wüste
sicherlich nicht das letzte
Mal gesehen hat. Einfach zu geil und kurzweilig dort zu fischen, außerdem
fehlt ja noch der ganz Große!


Eure Wüstensöhne

Michi & Frank




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