MEERFORELLENWAHNSINN
Was für Tage an der Ostsee!

TEIL 1

Am 19.01.2008 versuchten wir wieder mal unser Glück auf Meerforelle im Großraum Flensburger Förde.
Da wir ja wissen, dass die Monate Januar, Februar und März die besten Monate dafür sind, waren wir
auch guter Hoffnung und natürlich positiv eingestellt.

An diesem Tag passte alles zusammen, am Tag vorher Sturm und jetzt das richtige Wetter.
Nord-Westwind Stärke 4, teilweise leicht bedeckt, ab und zu Sonnenschein. Die Strömungsverhältnisse
bei noch vom Vortag leicht aufgewühltem Wasser spielten auch mit.

Lars Unglaube, unser Meerforellenspezialist, verstand es genau die richtigen Plätze anzufahren.


Er fischt seit seinem 12 Lebensjahr auf Meerforellen und ist direkt an der Ostsee groß geworden.

Daher kennt er die besten Angelplätze von Flensburg bis zur Geltinger Bucht. Sein Erfahrungsschatz
ist sehr groß und er entscheidet meistens richtig, wenn es heißt die Angelplätze je nach Witterungs-
und Wasserverhältnissen auszusuchen um auch Kontakt am Meerforellenblinker, Fliege oder Sbirolino
zu bekommen.



An diesem Samstag sollte es nach einer kleinen Eingewöhnungszeit auch schon bald mit den Bissen losgehen. Lars fing um 11.30 Uhr gleich den größten Fisch des Tages. 5,4 kg und geschätzte 85 cm

hatte sein massiges „Silber der Ostsee“! Was für ein Auftakt!



Carsten hatte nur ca. 40 Minuten später auch sein Kraftpaket im Drill. Der silberne Torpedo brachte
es auf 4,8 kg und ca. 80 cm!



Danach folgte Biss auf Biss! Wir waren fünf Angler und konnten insgesamt 18 Meerforellen über
den Kescher führen. Klar das nicht nur „Dicke Brummer“ dabei waren, sondern auch viele Fische
zwischen 25 und 30 cm. Ich selbst konnte zwei schöne Exemplare von 55 cm und 65 cm überlisten.


 

Wenn man bedenkt, dass die Regel besagt „1000 Würfe – 1 Meerforelle“, na ja, alles ist relativ!

Das Ganze spielte sich zwischen 10.30 Uhr und 17.30 Uhr ab. Also in einer siebenstündigen
Angelzeit im Durchschnitt fast 4 Forellen pro Mann – kann man etwas Schöneres erleben?


Ja, man kann!


TEIL 2

Diesmal besuchte ich Lars alleine vom 14.02. bis 17.02.08!

Wieder spielte das Wetter zuerst mit und wir versuchten es erneut im Raum Flensburger Förde.


Gleich am Montag gegen 15.30 Uhr bei leichtem Nord-Ostwind und teilweise bedecktem Himmel
wurden von Lars zwei schöne Mefo´s verhaftet. Wie konnte es anders sein? Das spricht für den
Spezialisten! Ich ging leider leer aus. Aber was jetzt nicht ist, kann ja noch kommen.



Am Dienstag gegen 11.00 Uhr, gleiches Wetter wie am Vortag. Diesmal konnte eine Regenbognerin
seinem Blinker nicht wiederstehen. 68 cm lang war der Fisch. Glückwunsch!

Irgendwie hatte ich eine Menge Pech. Zwei Tage erfolglos, nur ein Nachläufer und am Haken Kraut
ohne Ende. Doch mein Tag sollte noch kommen.



Mittwoch 10.30 Uhr! Vorletzter Tag! Heute muss es klappen, schließlich war ich ja schon verwöhnt von unserem Trip im Januar und für den letzten Tag hatte der Wetterbericht richtig Sturm angesagt!

Was soll ich groß reden, es wurde ein Tag, der alle Erwartungen übertraf!


Wir fingen um ca. 10.30 Uhr wieder mit dem Fischen an. Lars zeigte mir Wege auf Sandbänke, die
man selbst mit der Wathose, ohne den genauen Weg zu kennen, selber nicht erreichen würde.


Bei traumhaftem Wetter, leichtem Wind und ab ca. 12.00 Uhr auch strahlendem Sonnenschein, gingen insgesamt zehn massige „Silberbarren“ ans Eisen! Bis 16.30 Uhr fing Lars 7 Stück und ich 3 Stück!

Keine Meerforelle war unter 40 cm! Die Meisten hatten ca. 45 cm bis 55 cm. Die Größte 63 cm!


Wir fingen an diesem Tag auch noch sehr viele kleine Meerforellen! 8-10 Mefo´s zwischen 25 und
30 cm wurden wieder schonend in Ihr Element entlassen. Lars fing fast nur Große und ich mehr
kleine Fische, aber das zeichnet einen Spezialisten ja aus, oder?



Am letzten Tag, dem Donnerstag wurde das Wetter richtig mies! Der angesagte Sturm mit Windstärke
7 - 8 aus Nordost brachte Hochwasser und strömenden Regen mit. Die damit verbundene Eiseskälte
war natürlich auch kein Vergnügen. Teilweise waren die Böen so stark, dass der Meerforellenblinker
es sich mitten im Auswurf anders überlegte und wieder zurück geflogen kam!

Das brachte nichts! Nur Quälerei! Wir brachen unsere Meerforellentour gegen Mittag ab, doch erfolglos
war sie trotzdem nicht. Lars bewies wieder sein Können und kescherte noch zwei Meerforellen.
Auflandiger Wind ist ihm am liebsten.

Insgesamt fingen wir in 3,5 Tagen ca. 23 Meerforellen an den von Lars ausgesuchten sieben
Ostseebuchten im Raum Flensburg bis Geltinger Bucht. Alle Forellen wurden auf Meerforellenblinker
in den Farben, rot/schwarz/weiß, dunkelgrün mit hellgrün/weiß und blau/weiß gefangen.

Das Gewicht der Blinker lag je nach Wind und Strömung zwischen 14 g bis 26 g.  

 

Nach Aussage von Lars ist die beste Zeit auf Meerforellen in diesem Revier Januar, Februar,

März und Anfang bis Mitte April, je nach Wassertemperatur, Strömung und Windrichtung.

Das glaube ich ihm auf´s Wort! Denn das er ein Spezialist auf seinem Gebiet ist, hat er ja
eindrucksvoll bewiesen.

Wer Kontakt mit ihm aufnehmen oder vielleicht sogar ein Guiding mit ihm vereinbaren möchte,
wende sich bitte per email an folgende Adresse:  larsung@freenet.de


Bis zum nächsten Mal
Euer Hansi


Alles was man zu Meerforellenangeln benötigt, bekommt man bei www.meerforellenblinker.de


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