| A stony way
Hi, mein Name ist Sebastian aber die meisten nennen mich Sebi. Ich bin im Saarland geboren und
angel nun mehr seit meinem 6. Lebensjahr.
Angefangen hat es mit der Angelei auf Rotaugen und Karpfen. Mein Vater hatte einen Freund mit
eigenem Gewässer und immer wenn er auf den Hecht im Karpfenteich angelte, legte ich mich mit
ein paar Karpfen bis 20 Pfund an.

So ab dem 10. Lebensjahr zog es mich, an die wie Pilze aus dem Boden sprießenden Forellenteiche.
Für mich als Jugendlicher eine der wenigen Möglichkeiten sich mit Raubfischen anzulegen.
Hier
fing ich meinen ersten Hecht und meinen ersten gescheiten Barsch. Natürlich auch etliche Forellen.
Dennoch verlor ich mit 16 Jahren gänzlich das Interesse an den sogenannten "Forellenpuffs".
Ab jetzt standen mir auch die natürlichen Gewässer inklusive der Raubfische zur Verfügung.

Meine ersten Gehversuche an Gewässern wie dem Bostalsee oder dem Stockweiher waren steinig,
wurden aber nach einiger Zeit mit vielen Hechten und unzähligen Barschen der 40´er Klasse belohnt
und ich dachte ich hätte meine Angelei gefunden.

Bis zu meinem 23. Lebensjahr fischte ich ausschließlich gezielt auf Barsch. Damals war er für mich
„der Fisch“ und seine unbändige Kraft in Relation zur Größe fesselte mich jedes Mal.
Zwangsläufig stellten sich bei der Barschpirsch auch einige Zander in meinem Fangbuch ein. Leider erreichten Sie in den von mir befischten Gewässern nur bescheidene Größen und fristeten in meiner
Gunst ein Schattendasein.

Dies änderte sich schlagartig als ich aus beruflichen Gründen an den Rhein nach Wiesbaden
verschlagen wurde. Hier galt nun meine ganze Aufmerksamkeit den Zandern. Doch auch ein anderer
Fisch, der sehr häufig als Beifang in den Maschen meines Keschers lag, erregte mein Interesse.
Der Wels!

Ihm habe ich mich in den letzten Jahren verschrieben und stelle ihm in Deutschland, Spanien,
Italien und hoffentlich bald auch in Frankreich nach.
So, bin dann mal fischen ;-)
Euer Sebastian
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