| Do Your own way
Geboren wurde ich in Hellenhahn im schönen Westerwald, in einer Familie ohne Angler! Aber ich
glaube als Mädchen hätte mich da eh keiner mitgenommen.
Das erste Mal hatte ich so mit zwölf eine Angel in der Hand. Das war an einem Forellenteich.
Das
war für mich ziemlich deprimierend. Alle hatten abends schöne Fische vorzuzeigen, ich hatte nichts!!
So ab meinem zwanzigsten Lebensjahr habe ich dann immer nur gesehen wie meine Nachbarn
Ihre Angelausrüstung und eine Kiste Bier ins Auto packten und an einen Teich loszogen.
Mich mitnehmen? Eine Frau am Wasser? Nein Danke!

Einige Jahre später war ich dann in Italien am Po. Und da hat es mich dann gepackt. Der erste Fisch
den ich jemals gedrillt habe war ein schöner großer Waller.
Für mich war der riesig, so um die 1,90 m.

Ab dem Moment war mir klar, dass ich mein Hobby gefunden habe!

Zurück in Deutschland habe ich dann erst mal meine Fischerprüfung gemacht. Da ist mir klar
geworden auf wie viele verschiedene Arten man zu einem Fisch kommen kann. Jetzt musste ich
ausprobieren was mir am Besten gefiel.

Das hat mich ein bisschen in der Welt rumgeführt. In einem Forellenteich in Deutschland eine
Forelle zu fangen ist keine große Herausforderung, also musste ich reisen. Mein Weg führte mich
schon nach Italien, Spanien, Norwegen und nach Kanada.
Ende letzten Jahres habe ich es auch auf Hecht in den Bodden versucht. Ich habe überall schöne
Fische gefangen, aber ich komme immer wieder auf den Wels zurück.

Jeden Tag am Wasser lerne ich was neues, es gibt so vieles was ich noch probieren und sehen
möchte. Vor allen Dingen wünsche ich mir mehr Frauen am Wasser, und nicht um den Männern
das Tackle zu tragen oder ihnen ein Bier zu öffnen.
Es gibt noch viel zu tun
Eure
Beate
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